Die Platzhalterin
 

»Die Rache der Platzhalterin«

Ein Lausemädchen schlägt zurück

»Eine unterhaltsame und erotische Warnung an Männer, die Vielweiberei betreiben«
 
Copyright 2009 - Julia Fargg - Cover "Platzhalterin"Copyright 2009 - Julia Fargg - Cover "Platzhalterin"

 

Buchdaten:

ISBN: 978-3-8334-6159-0, Taschenbuch,  132 Seiten,  11,90 Euro

Bezugsquellen: 

Klassischer Buchhandel und Internetbuchhandel, wie z. B. Amazon und viele andere.

Entstehung, Erscheinungsdatum

Angeregt durch (schmerzhafte) eigene, sowie miterlebte fremde Begebenheiten, ist die Idee zu dieser spannenden »Weiberrache«-Geschichte entstanden.
 
 
 
 

Inhalt

Ornella ist eine sinnliche Frau, die nach Jahren des Singledaseins wieder auf der Suche nach einem neuen Partner ist. Dabei gerät sie zufällig an den mit Tamara verheirateten Roy. Dieser umwirbt sie nach allen Regeln der (Liebes)Kunst. Trotz größter Bedenken, lässt sie sich auf das Spiel ein und gewöhnt sich mit der Zeit an das geheime Leben mit Roy. Nach drei Jahren ihres geduldigen Wartens lässt dieser sich endlich scheiden und heiratet - Karin. Ornella durchlebt ein Jahr voller Enttäuschung, Schmerz und Wut. Dann rächt sie sich auf eine ganz eigenwillige Art an ihrem Ex-Lover.
 

Rezension  (Amazon, leandra eros)

... als sie erfährt, dass er sich scheiden lässt, fühlt sie ihre träume realität werden - denn er hat sie nicht belogen, er liebt sie, nicht seine frau, würde er sich sonst scheiden lassen? der schein aber trügt. und ihr rachedurst ist groß, nach drei jahren vergeblichen wartens. ein spannendes sinnliches und sehr erotisches buch über eine betrogene frau, die all ihr hoffen und sehnen in den einen falschen setzt. ein schönes buch als gute warnung, sich lieber nicht an gebundene männer zu binden.
für geliebte und solche, die es werden wollen. und viel alle anderen, die gern hocherotische buchkost zu sich nehmen. ich liebe dieses buch, top :-)
 

Leseprobe

(...) Gleich am nächsten Tag war er da. Schon aus dem Auto rief er mich an und bat mich, etwas von den neuen Dessous anzuziehen und ihn mit meiner Wahl zu über­raschen. Nun, Auswahl hatte ich ja genug.
Als er dann strahl­end vor der Tür stand, mit einer riesigen Einkaufstüte unter dem Arm, da freute mich sein Besuch sogar. Mir tat es gut, dass mich jemand so sehr mochte. Wann hatte ich das je erlebt. Ich gehörte leider zu den Frau­en, die sich immer wieder ausnutzen ließen und zuerst alles für die anderen taten, bevor sie auch einmal an sich dachten.
Roy zelebrierte seinen Besuch nach allen Regeln der Verführungs-kunst. Meine Wohnung kannte er ja be­reits und so konnten wir die übliche Erstbe­sichti­gung ausfallen lassen.
Er bat um Sektgläser, Geschirr und anderes Zu­be­hör und drapierte all die mit­ge­brachten Leckereien stilgerecht auf die bereit stehenden Platten. Dann öff­nete er seine (vor gekühlte) Cham­pagner­flasche.
Nachdem wir uns ausgiebig zu­ge­prostet hat­ten, kam er zur Sache. »Und, was hast Du Dir von den neuen Sachen angezogen? Lass’ doch mal sehen …«
Nun, innerhalb weniger Sekunden lagen wir im Bett und er sah sich ausgiebig das an, was er bisher noch nicht richtig zu sehen bekommen hatte. Na­türlich war er höchst erfreut, dass ich rasiert war. Er konnte sich an meiner rosa Muschi gar nicht satt genug sehen. Trotzdem küsste er erst mal die jung­fräulich aus­sehenden Brustwarzen, denn auch die hatten es ihm offenbar sehr angetan.
Was danach kam, war der zweitschönste Orgas­mus meines Lebens. Er arbeitete da­bei gleichzeitig mit Zunge und Fingern und be­suchte alle Körper­öff­nung­en, die ich zur Ver­fügung hatte. Es war wirklich ein Ge­nuss. Erst ganz zum Schluss drang er selbst in mich ein und ergoss sich in den zuvor so liebevoll be­ar­beiteten Grund und Boden. Er war ein perfekter Lieb­haber.
Das war wohl der Zeitpunkt, wo ich auch den letzten Rest meines Verstandes abgeschaltet habe. Von nun an begann eine jahrelange Zerreißprobe zwischen meinem schlechten Gewissen (s)einer wirk­lich prima Frau gegenüber und meinem Verlangen nach mehr von ihm.
Sein Repertoire an Verführungskünsten und der ihm zur Verfügung stehende Fundus an Werk­zeugen waren gera-dezu uner­mess­lich. Ich hatte so ei­nen Mann noch nie zuvor in meinem Leben getroffen.
Schweren Herzens trat er nach unserem ersten Schä­­fer­stünd­chen die einstündige Heim­fahrt an. Kaum um die erste Ecke herum, rief er auch schon aus dem Auto an.
»Du bist das Glück meines Lebens – jetzt wird alles gut. …«
Ich sah das ganz und gar nicht so wie er …
(…)